🇨🇭 Sparplan-Rechner Schweiz 2026

Der ETF Sparplan-Rechner für die Schweiz.

Wie viel kostet dich dein ETF-Sparplan wirklich? Gib deinen monatlichen Betrag, deinen Anlagehorizont und deine Prioritäten ein. Du bekommst eine persönliche Empfehlung mit vollständiger Kostenrechnung und projiziertem Endvermögen.

Bei CHF 500 monatlich über 20 Jahre zahlst du bei Swissquote mehrere tausend Franken mehr als nötig. Gib deinen Betrag ein und sieh den genauen Unterschied für dich.
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bis CHF 90
Kaufgebühr pro Trade
Saxo Bank kauft via AutoInvest kostenlos — CHF 0 pro Kauf, kein Minimum.
🏦
bis CHF 200
Depotgebühr pro Jahr
Swissquote verlangt CHF 80–200 jährlich. Saxo Bank und IBKR: CHF 0.
💱
32× teurer
FX-Gebühr Swissquote vs. IBKR
0.95% vs. 0.03% bei typischen Sparplan-Beträgen — bei jedem Kauf in USD oder EUR.
Kurse werden abgerufen…
Monatliche Investition
CHF
CHF 100CHF 5 000
Startkapital
CHF
CHF 0CHF 50 000
Anlagehorizont
Jahre
1 Jahr40 Jahre
Angenommene Rendite
7% p.a.
Historischer Durchschnitt globaler Aktien-ETFs · TER wird separat abgezogen
Optionen
💸 Tiefe Gebühren
Kosten über die Laufzeit
Sehr wichtig
🏛️ Schweizer Regulierung
FINMA & Rechtssicherheit
Wichtig
📋 Steuern einfach
Automatisch & gratis
Wichtig
🖥️ Einfache Plattform
Deutsch, intuitiv
Etwas wichtig
📂 ETF-Auswahl
Vielfalt & Produktangebot
Egal
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Beste Wahl spart
Qualitative Unterschiede
🏛️ Regulierung & Rechtssicherheit
Saxo
✓ FINMA
Schweizer Banklizenz · Einlagenschutz CHF 100k (esisuisse) · Wertschriften sind Sondervermögen
Swissquote
✓ FINMA
Schweizer Banklizenz · CHF 100k Schutz · 100% Schweizer Unternehmen, börsenkotiert SIX
IBKR
~ FCA / SEC
CH-Kunden via IB UK (FCA-reguliert) · Kein FINMA-Schutz · SIPC bis USD 500k + Lloyd's bis USD 30 Mio.
📋 Steuern & Administration
Saxo
✓ Einfach
Gratis e-Steuerauszug · Direktimport in kantonale Steuersoftware, kein manuelles Abtippen.
Swissquote
~ CHF 91/Jahr
Kostenpflichtiger e-Steuerauszug, direkt importierbar, aber teuer.
IBKR
✗ Aufwändig
Kein nativer Schweizer Steuerauszug. Manuelle Übertragung nötig oder datalevel.ch für CHF 50 pro Jahr.
📜 Erbschaft & Todesfall
Saxo
✓ Einfach
Schweizer Recht · Erbschein vorlegen · Abwicklung auf Deutsch · Keine US-Steuerpflicht
Swissquote
✓ Einfach
Identisch zu Saxo · Schweizer Recht · Vollständig auf Deutsch
IBKR
✗ Komplex
Englischsprachige Dokumente nötig · Bei UCITS ETFs kein 706-NA erforderlich (nur US-Situs Assets)
💻 Plattform & Support
Saxo
✓ Modern
SaxoInvestor für Einsteiger und SaxoTraderGO für Profis. Vollständig auf Deutsch, Büro in Zürich.
Swissquote
✓ Umfassend
Breitestes Produktangebot der Schweiz. Banking und Depot aus einer Hand, mit telefonischem Support auf Deutsch.
IBKR
~ Komplex
Mächtigste Plattform, aber mit hoher Lernkurve. Interface primär auf Englisch, kein Schweizer Kundendienst.
Über dieses Tool

Dieses Tool entstand aus einer Diskussion unter Freunden: Welcher Broker ist der beste? Jeder hatte Argumente, aber niemand konnte sie belegen. Die bestehenden Vergleiche zeigen Einzelgebühren. Das Gesamtbild für den eigenen Betrag und Anlagehorizont fehlt überall.

01
Vergleiche ohne Kontext
Gebühren pro Trade oder grobe Jahreswerte. Nicht: was kostet es mich, mit meinem Betrag, über meinen Horizont.
02
Kosten verteilt über alles
Stempelsteuer, FX, Depot, Steuerauszug. Alles verstreut und nirgendwo zusammengerechnet.
03
Qualität wird ignoriert
FINMA-Schutz, Steuereinfachheit, Erbschaft. Genauso wichtig wie der Preis, aber in keinem Vergleich zu finden.
Begriffe erklärt

ETF Broker Vergleich Schweiz 2026 — die Zahlen auf einen Blick

Bei CHF 500 monatlich, iShares Core S&P 500 (SXR8, TER 0.07%), 7% Rendite p.a. über 10 Jahre ergibt sich folgendes Bild: Saxo Bank (AutoInvest) ist bei kleinen und mittleren Beträgen oft am günstigsten. Interactive Brokers ist kostenseitig stark dank 0% Stempelsteuer. Swissquote ist strukturell teurer, aber bei CHF-gehandelten ETFs deutlich günstiger als oft dargestellt.

Der Unterschied zwischen Saxo und Swissquote hängt stark vom gewählten ETF ab. Bei CHF-gehandelten ETFs (VWCE, UBS) fällt die FX-Gebühr bei Swissquote weg und die Kaufgebühr ist auf CHF 9.85 gedeckelt — das macht den Vergleich fairer. Die Depotgebühr (CHF 80–200/Jahr) und der Steuerauszug (CHF 91/Jahr) bleiben aber ein konstanter Kostenfaktor.

Saxo Bank (AutoInvest) ist für ETFs aus der AutoInvest-Liste ideal: 0 Kaufgebühr, 0 Depot, gratis Steuerauszug. IBKR ist kostenoptimal bei grösseren Beträgen wegen 0% Stempelsteuer. Swissquote ist bei CHF-gehandelten ETFs wie VWCE oder UBS Core MSCI World günstiger als ihr Ruf — die Depotgebühr bleibt aber ein relevanter Faktor.

CHF 890Saxo Bank · 10 Jahre
CHF 740IBKR · 10 Jahre
CHF 5'820Swissquote · 10 Jahre
BrokerKaufgebührFXDepot/JahrStempelsteuerFINMA
Saxo Bank AutoInvest0 CHF0.25%0 CHF0.15%
Interactive Brokers0.05% / min. CHF 1.250.03%*0 CHF0%
Swissquote (normal)CHF 9–900.95%CHF 80–2000.15%
Swissquote (CHF-ETF)max CHF 9.850%CHF 80–2000.15%

* IBKR FX: 0.03% bei Auto-Conversion (typische Sparplan-Beträge). Ab ca. CHF 6'500 günstiger per manueller Konversion: 0.002%, min. USD 2.

Stempelsteuer auf ETFs in der Schweiz — was steckt dahinter?

Die Stempelsteuer — offiziell Umsatzabgabe — ist eine Schweizer Spezialität die viele Anleger erst beim ersten Kontoauszug bemerken. Jedes Mal wenn du einen ausländischen ETF kaufst oder verkaufst, kassiert der Bund 0.15% des Transaktionsvolumens. Still, automatisch, ohne gesonderte Rechnung.

Das klingt nach wenig. Bei CHF 500 monatlich über 10 Jahre macht das aber ca. CHF 900 aus — Geld das nicht investiert werden kann und keinen Zinseszins bildet. Bei CHF 2'000 monatlich über 20 Jahre sind es über CHF 8'000 allein durch die Stempelsteuer.

Der entscheidende Punkt: Nicht alle Broker erheben Stempelsteuer. Nur Schweizer Effektenhändler müssen sie abführen. Interactive Brokers wickelt Schweizer Kunden über IB UK (London) ab — kein Schweizer Effektenhändler, also keine Stempelsteuer. Das ist einer der wichtigsten strukturellen Kostenunterschiede im Vergleich.

0.15%auf ausländische ETFs (Saxo, SQ)
0.075%auf Schweizer Wertschriften
0%bei Interactive Brokers

UCITS-ETFs mit irischem Domizil — alle fünf verfügbaren ETFs (iShares, Vanguard) — gelten als ausländische Wertschriften. Die 0.15% fallen bei Kauf und Verkauf an.

FX-Gebühren beim ETF-Kauf — warum 0.95% so teuer ist

Du zahlst in CHF. Die meisten ETFs werden in USD oder EUR gehandelt. Zwischen diesen Währungen liegt die Umrechnung — und die ist je nach Broker erschreckend unterschiedlich teuer.

Swissquote verlangt 0.95% auf jede Währungsumrechnung. Bei CHF 500 monatlich sind das CHF 4.75 pro Kauf. Über 10 Jahre mit 120 Käufen: CHF 570 nur für den Wechselkurs. Interactive Brokers berechnet dagegen 0.002% — nahe am echten Interbanken-Kurs. Saxo Bank liegt mit 0.25% im Mittelfeld.

Der Unterschied zwischen Swissquote (0.95%) und IBKR (0.002%) ist bemerkenswert: Swissquote kostet beim Währungstausch 475-mal mehr. In den meisten ETF-Vergleichen wird diese Gebühr kaum erwähnt — dabei ist sie oft der zweitgrösste Kostentreiber nach der Stempelsteuer.

0.002%Interactive Brokers
0.25%Saxo Bank
0.95%Swissquote

Saxo Bank AutoInvest — wie funktioniert der kostenlose Sparplan?

AutoInvest ist Saxo Banks Lösung für regelmässige ETF-Käufe ohne Gebühren. Monatliches Cash wird auf dem Konto akkumuliert und sobald genug für einen ganzen Anteil vorhanden ist, wird automatisch gekauft — ohne Kaufgebühr, ohne Depotgebühr.

Der wichtigste Haken: Kein Fractional Trading. Beim iShares Core S&P 500 (SXR8) bei ~CHF 520 pro Anteil wartet man bei CHF 300 monatlichem Sparbetrag fast zwei Monate bis zum ersten Kauf. Das Cash liegt in dieser Zeit unverzinst. Je teurer der ETF-Kurs, desto länger dauert es.

Seit 2025 bietet Saxo Bank einen gratis Steuerauszug mit Direktimport in kantonale Steuersoftware — ein erheblicher Vorteil gegenüber Swissquote (CHF 91/Jahr) und IBKR (kein nativer Schweizer Auszug). Zusammen mit FINMA-Regulierung und esisuisse-Einlagenschutz bis CHF 100'000 ist Saxo für die meisten Schweizer ETF-Sparer die beste Gesamtlösung.

Verfügbare ETFs via AutoInvest: SXR8 (S&P 500, TER 0.07%), IWDA (MSCI World, TER 0.20%), EIMI (MSCI EM, TER 0.18%), ISAC (MSCI ACWI, TER 0.20%). VWCE von Vanguard ist nicht über AutoInvest verfügbar.

0 CHFKaufgebühr
0 CHFDepotgebühr
GratisSteuerauszug seit 2025

Interactive Brokers Schweiz — günstigster Broker, aber mit Einschränkungen

Interactive Brokers (IBKR) ist bei grossen Beträgen und langen Horizonten oft der günstigste Broker für Schweizer ETF-Anleger. Die Kombination aus 0% Stempelsteuer und 0.002% FX-Gebühr ist einzigartig. Handelsgebühren: 0.05% des Volumens, minimal CHF 1.25 pro Trade. Keine Depotgebühr.

Was IBKR klar von Saxo und Swissquote unterscheidet: Kein FINMA-Schutz. Schweizer Kunden werden über IB UK (FCA-reguliert) abgewickelt. Wertschriften sind zwar Sondervermögen und im Konkursfall geschützt, aber das Erbschaftsrecht ist komplex: Englischsprachige notariell beglaubigte Dokumente und US-Steuerformulare (W-8BEN) sind nötig.

Kein nativer Schweizer Steuerauszug. Alternative: datalevel.ch übersetzt IBKR-Daten für ca. CHF 50/Jahr. Die englischsprachige Plattform hat eine höhere Lernkurve als Saxo oder Swissquote.

0%Stempelsteuer
0.002%FX-Gebühr
FCARegulierung (nicht FINMA)

Swissquote ETF-Kosten — warum so teuer?

Swissquote ist die grösste Schweizer Online-Bank mit dem breitesten Produktangebot. Für regelmässige ETF-Sparpläne ist sie aber strukturell der teuerste Anbieter: Kaufgebühr CHF 9–90 pro Trade, FX-Gebühr 0.95%, Depotgebühr CHF 20–50 pro Quartal (CHF 80–200/Jahr), Stempelsteuer 0.15%, Steuerauszug CHF 91/Jahr.

Klare Vorteile: Vollständige FINMA-Regulierung, börsenkotiert an der SIX, deutschsprachiger Support, Bankkonto und Depot aus einer Hand, breitestes Wertschriftenangebot der Schweiz. Für Anleger die Wert auf maximale Schweizer Infrastruktur legen und die Mehrkosten akzeptieren, ist Swissquote eine valide Wahl.

CHF 9–90Kaufgebühr pro Trade
CHF 80–200Depotgebühr/Jahr
CHF 91Steuerauszug/Jahr

TER — die unsichtbare ETF-Fondsgebühr

Die Total Expense Ratio (TER) ist die jährliche Kostenquote eines ETFs. Sie wird nicht als separate Buchung abgezogen sondern täglich anteilig aus dem Fondsvermögen entnommen — du siehst sie nie auf einem Kontoauszug, bezahlst sie aber jeden Handelstag.

Für grosse passive ETFs ist die TER heute sehr tief. Der iShares Core S&P 500 (SXR8) kostet 0.07% — CHF 70 auf CHF 100'000 investiertes Kapital pro Jahr. VWCE liegt bei 0.19%, IWDA und ISAC bei 0.20%. Die TER ist unabhängig vom Broker — egal ob du SXR8 bei Saxo, Swissquote oder IBKR kaufst, die Fondskosten sind identisch.

Langfristig macht der TER-Unterschied trotzdem viel aus: Bei 0.20% statt 0.07% verlierst du über 30 Jahre auf CHF 100'000 über CHF 40'000 an entgangener Rendite durch den Zinseszins-Effekt.

0.07%SXR8 — iShares S&P 500
0.19%VWCE — Vanguard All-World
0.20%IWDA — iShares MSCI World

FINMA-Regulierung und esisuisse-Einlagenschutz

Die FINMA reguliert Banken und Effektenhändler in der Schweiz. Ein FINMA-regulierter Broker hat eine Schweizer Banklizenz, unterliegt Schweizer Recht und muss Kundengelder als Sondervermögen getrennt halten. Saxo Bank und Swissquote bieten diesen Schutz.

Dazu kommt der Einlagenschutz via esisuisse: Kontoguthaben bis CHF 100'000 sind privilegiert. Im Alltag ist das kaum relevant — aber im Extremfall (Konkurs des Brokers, Erbschaft, Rechtsstreit) macht das einen grossen Unterschied.

Bei Interactive Brokers (IB UK, FCA-reguliert) braucht man im Erbschaftsfall englischsprachige, notariell beglaubigte Dokumente und US-Steuerformulare. Bei Saxo oder Swissquote genügt ein Schweizer Erbschein auf Deutsch. Für Anleger die langfristig grössere Vermögen aufbauen, ist das ein wichtiger Faktor.

CHF 100kesisuisse (Saxo, SQ)
USD 500kSIPC (IBKR)
USD 30 Mio.Lloyd's (IBKR)
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